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...AUS DER SAISON 2007/2008

Frauenrugby wird multimedial

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Deutscher Rugby-Tag beschließt Reform des Spielbetriebs

Der Deutsche Rugby-Tag, die alljährliche Vollversammlung des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV), hat am Samstag in Hannover eine weitgreifende Reform des Spielbetriebs beschlossen. So soll u.a. die 1. Bundesliga ab sofort aus zehn - statt acht - Mannschaften bestehen.

"Absteiger" RK Heusenstamm wird das neunte Team sein. Ob die Sollzahl bereits kommende Saison erreicht wird, ist noch unklar, da die in Frage kommenden Zweitligisten zum Teil noch vor den hohen Reisekosten zurückschrecken. Doch auch hierfür soll es bald eine Lösung geben. Fest steht hingegen: Nach Hin- und Rückrunde wird es in der 1. Liga künftig Play-offs und Play-downs geben. Der Erste und der Vierte sowie der Zweite und der Dritte der Tabelle ermitteln demnach in einem Halbfinale die beiden Endspielteilnehmer, wobei der Austragungsort des Finales um die Deutsche Meisterschaft künftig vom DRV-Präsidium festgelegt wird. In den Play-downs spielt der Siebte gegen den Zehnten und der Achte gegen den Neunten. Die Verlierer dieser Partien steigen ab - und die Meister der 2. Liga Nord und der 2. Liga Süd künftig beide direkt auf.

Bislang gab es nur einen Direktab- und einen Direktaufsteiger. Das Endspiel um die Deutsche Zweitliga-Meisterschaft zwischen den Meistern der Nord- und Südstaffel wird jedoch weiterhin ausgetragen. “In Anbetracht des Aufstiegs unserer Herren-Nationalmannschaft in die EM-Division 1 und den Anforderungen, die der Europäische Rugby-Verband und der Rugby-Weltverband künftig an uns stellen werden, mussten wir gewährleisten, dass die für unsere Auswahlteams in Frage kommenden Spieler künftig in der Liga noch stärker gefordert werden”, sagte DRV-Präsident Claus-Peter Bach. “Der Wunsch nach mehr Spielen und mehr Wettkampf war aber auch ein Wunsch der Vereine, die trotz der Mehrbelastung ausdrücklich darum gebeten haben, zusätzlich weiterhin einen DRV-Pokalsieger auszuspielen.” Darüber hinaus wurde auf dem DRT 2008 eine neue Punktevergabe verabschiedet, die sich stark an der Punktvergabe orientiert, die bereits bei der WM oder aber auch in Frankreich üblich ist. Für alle Wettbewerbsspiele gilt demnach ab sofort folgendes Muster: - Für ein gewonnenes Spiel erhält eine Mannschaft vier Punkte (bisher drei). - Für ein unentschiedenes Spiel erhalten beide Mannschaften zwei Punkte. - Für ein verlorenes Spiel erhält eine Mannschaft null Punkte. - Im Fall von Nicht-Antreten erhält die nicht antretende Mannschaft minus zwei Punkte und das Spiel wird für die andere Mannschaft mit 50:0 Spielpunkten als gewonnen gewertet. - Legt eine Mannschaft in einem Spiel vier oder mehr Versuche, erhält sie einen Bonuspunkt. - Verliert eine Mannschaft mit sieben oder weniger Spielpunkten Differenz, erhält sie ebenfalls einen Bonuspunkt. “Diese Punktvergabe”, stellte Claus-Peter Bach klar, “fördert zwei wesentliche Elemente des Rugbysports - nämlich das Immer-Angreifen und das Nicht-Aufgeben. Wir sind insofern sehr froh, dass sich der Deutsche Rugby-Tag mit einer überwältigenden Mehrheit für die Reform des Spielbetriebs ausgesprochen hat”, sagte der DRV-Präsident. Auf dem DRT 2008 einstimmig wiedergewählt bzw. in ihren Ämtern bestätigt wurden die Vizepräsidenten Hans-Joachim Wallenwein (Nationalmannschaften), Waclaf Walentynowicz (Ausbildung) und Horst Jahnke (Finanzen) sowie der ebenfalls dem DRV-Präsidium angehördende Vorsitzende der Schiedsrichtervereinigung Klaus Blank. Die weiteren Präsidiumsmitglieder stehen erst beim DRT 2009 zur Wiederwahl. Vakant ist derzeit der Posten des Vorsitzenden der Deutschen Rugby-Jugend (DRJ), nachdem Rolf Kowalik bereits am Dienstag seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen erklärt hatte. Ebenfalls nicht mehr im Amt ist Dr. Ulf Björner: Der langjährige Vorsitzende des DRV-Schiedsgerichts steht aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Das künftig aus Horst Johr, Heinz-Jürgen Seip und Jürgen Hadinger bestehende Schiedsgericht wird aus seiner Mitte heraus einen neuen Vorsitzenden wählen. Als Ersatzrichter für das Schiedsgericht stehen künftig Michael Schnellbach, Ralf Brunner, Dietmar Cyrus und Janna Walentynowicz zur Verfügung. Die Kassenrevisoren Bernd Gabbei und Rolf Keppler wurden für ein weiteres Jahr gewählt. Christian Düncher Deutscher Rugby-Verband - Vizepräsident -
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DRFT 2008 in Heusenstamm

Am Samstag, den 28. Juni 2008 fand in Heusenstamm der Frauenrugby Tag 2008 statt. Es war ein sehr produktiver Rugbytag, an dem unter anderem auch Wahlen anstanden, denn sowohl Susanne Wodarz (Finanzen) als auch Sonja Haeffner (Presse) sind zurückgetreten. Und das Amt der DRF Spielleitung stand zur Wahl. Für die DRF Finanzen stellte sich Doreen Denstaedt vom SSV Erfurt zur Wahl und wurde gewählt Die DRF Spielleitung Bärbel Glass wurde auch für weitere 2 Jahre gewählt. Das Amt der DRF Presse / Schriftführung/ Internetauftritt, welches eigentlich erst wieder nächstes Jahr zur Wahl steht, fand sich Katharina Oebbecke (ASV Köln) bereit und wurde durch Wahl bestätigt. Somit ist der Frauenausschuss der DRF wieder voll besetzt. DRV Frauenwartin: Olga Schneidewind DRF Finanzen: Doreen Dennstaedt DRF Presse: Katharina Oebbecke DRF Spielleitung: Bärbel Glass Weiterhin musste die DRF Passstelle neu besetzt werden, es gab gleich 2 Personen die sich dafür zur Verfügung stellten, daher kam es zu einer Splittung der Passstelle in eine Passstelle für die 1. Frauenbundesliga und eine Passstelle für die 2. Frauenbundesliga. Passstelle 1. FBL: Regina Schuster (HRK) Passstelle 2. FBL: Vera Tränkner (SSV Erfurt) Das Protokoll wird in Kürze auch an die Vereine verschickt werden. Bärbel Glass
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Online-Umfrage zum Mädchen-Rugby für die Klubs

Die Vorsitzenden bzw. Rugby-Abteilungsleiter aller Mitgliedsvereine des DRV werden herzlich gebeten, sich an einer Online-Umfrage zum Mädchen-Rugby zu beteiligen, die die deutsche Nationalspielerin Tabea Neubert gegenwärtig am Sportinstitut der Universität Leipzig durchführt. Bitte investieren Sie 15 Minuten in diese für die Entwicklung des deutschen Rugbys wichtige Umfrage. Herzlichen Dank! Sie können an der Online-Umfrage zum Thema “Mädchenspezifisches Nachwuchsförderungskonzept im Rugby” dadurch teilnehmen, dass Sie im Internet die Adresse http://www.uni-leipzig.de/~kunze/limesurvey/index.php?sid=24885&token=5351714133〈=de anklicken. Für Rückfragen erreichen Sie Tabea Neubert unter Tel. 0341 - 4011850 und 0176 - 23539292 oder per eMail: rugby.nachwuchsfoerderung@yahoo.de Claus-Peter Bach - 05.06.08
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Die Welt nach Deutschland zum Rugby einladen

Drei Wochen lang soll in Deutschland der Rugbyball auf höchstem Niveau fliegen. Denn der Deutsche Rugby-Verband (DRV) bewirbt sich um die Ausrichtung der Frauenrugby-WM 2010. In Zusammenarbeit mit dem Sportrechte-Vermarkter Sportfive reichen die DRV-Macher Anfang Juli die entsprechenden Bewerbungsunterlagen beim Weltverband IRB (International Rugby Board) ein. Als Austragungsorte sind Heidelberg, Hannover sowie Hamburg als deutsche Frauenrugby-Hochburg vorgesehen. Ob Deutschland den Zuschlag bekommt, entscheidet sich dann Anfang September. Zwar gibt es mit Südafrika, England und Kasachstan weitere Bewerber, doch DRV-Generalsekretär Volker Himmer ist zuversichtlich im Spätsommer 2010 (August/September) „die Welt nach Deutschland zum Rugbyspielen einladen“ zu können. „Alle Signale, dass wir den Zuschlag bekommen, sind sehr positiv“, betonte Himmer auf einer Pressekonferenz. Mit Sportfive habe der DRV einen professionellen Partner, die Frauen-Weltmeisterschaft in allen Bereichen zu einem Erfolg werden zu lassen. „In Teamwork schaffen wir dafür die Grundlagen. „Der DRV bringt dabei seine Kompetenzen im sportlichen Bereich ein, Sportfive nutzt seine internationale Erfahrung in punkto Vermarktung und Ausrichtung“, sagte Volker Himmer. Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Kosten für die Ausrichtung auf rund eine Million Euro. Um finanziell erfolgreich zu sein, wollen der DRV und sein Partner eine Ausrichter-GmbH gründen. Und auch sportlich steht alles auf Sieg. Neben den beiden Finalisten der vergangen WM, Neuseeland und England, wäre die DRV-Frauenmannschaft als Gastgeber automatisch qualifiziert. Insgesamt nehmen zwölf Teams an dem Turnier teil. Die deutsche Mannschaft würde zwar als Außenseiter in die Weltmeisterschaft gehen, dennoch gibt sich Himmer zuversichtlich: „Ein Platz im Mittelfeld des Endklassements ist realistisch.“ In die gleiche Kerbe haut Nationalspielerin Kirstin Wagner (SC Germania List). „Wir haben eine junge, agile Mannschaft, die vor Motivation und Willen strotzt. Das Team kann für Überraschungen sorgen“, so die Hannoveranerin. Für die Spiele rechnet der DRV mit 8000 bis 12000 Zuschauern je Begegnung. „Wir wollen auch Leute anlocken, die noch nichts mit Rugby zu tun haben“, wünscht sich Volker Himmer. Dadurch soll das deutsche Rugby im Allgemeinen und das Frauenrugby im Speziellen gepusht werden. „Denn für den Weltverband ist Deutschland mit seinem wirtschaftlichen Background und seiner zentralen Lage ein interessanter Partner für eine weitere Rugby-Expansion.“ Und mit der Frauen-WM könne der DRV zeigen, zu was er sportlich und organisatorisch in der Lage sei.

Autor: Matthias Hase

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Heidelberger Ruder Klub zum 2. Mal Deutscher Meister im 7er Rugby

Zum zweiten Mal nach 2006 holte der Heidelberger Ruder Klub auf eigenem Platz, am Samstag, den 7. Juni 2008, mit seiner Frauenmannschaft den Titel im 7er Rugby bei der Offenen deutschen 7er Meisterschaft. In einem reinen Heidelberger Endspiel trennten sich der HRK und der Titelverteidiger SC Neuenheim nach einem packenden Finale mit 24:15 (17:5). In der Vorrunde setzte sich der Heidelberger RK klar gegen den Vorjahres Zweiten FC St. Pauli, den RC Aachen und der Spielgemeinschaft (SG) TSG Heilbronn/ SCN durch, auch der SC Neuenheim hatte keine Probleme in seiner Gruppe, gegen den SC Germania List, den Heidelberger RK II und der Spielgemeinschaft RC Rottweil/ FC St. Pauli zu bestehen. Der RC Rottweil, mit einer jungen Truppe von 6 Spielerinnen, gab aufgefüllt mit Spielerinnen aus Hamburg sein Debüt im Frauenrugby. Diese Idee hatte Susanne Wiedemann, Trainerin der deutschen 7er Nationalmannschaft und Trainerin der Paulianerinnen, bei einem Besuch in ihrer alten Heimat. In den Halfinalspielen um die Plätze 5 – 8 setzte sich der SC Germania List mit 19:0 gegen Aachen durch und auch die SG TSG Heilbronn/ SCN gewann mit 24:12 gegen die SG RCR/ FC St. Pauli. Die Halbfinalspiele um die Plätze 1 – 4 bestritten der SCN gegen den FC St. Pauli (12:10) und der HRK I gegen die junge Überraschungsmannschaft HRK II (38:7) Im Spiel um Platz 7 gewann der RC Aachen mit 20:5 gegen die SG RC Rottweil/ Pauli. Den Platz 5 holte sich der Vorjahres Vierte SC Germania List mit 14:5 gegen die SG TSG Heilbronn/ SCN und mit einem klaren Sieg (36:0) holte sich der FC St. Pauli gegen den Heidelberger RK II den dritten Platz. Das Finale um Platz 1, geleitet von Katharina Pickert, zwischen dem SCN und dem HRK begann furios für den HRK, der nach kurzer Zeit mit 12:0 in Führung gehen konnte. Doch der SCN konnte wieder auf 12:5 verkürzen, mit einem weiteren Versuch des HRK und dem 17:5 Halbzeitstand ging es in die kurze Pause. Doch der HRK war vom Halbfinalspiel des SCN gegen Pauli gewarnt, denn dort konnte der SCN, nachdem er zur Halbzeit 0:10 zurücklag, noch in den letzten Minuten das Ruder herumreisen und sich haarscharf mit 12:10 den Platz im Finale sichern. Also lautete die Devise Vollgas, doch konnte der SCN das Spiel fast noch einmal kippen und kam auf 17:15 heran. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, doch konnte der HRK kurz vor dem eigenen Malfeld, nach einem Fehler von Neuenheim, den Ball zurückerobern und zum entscheidenden Versuch einlaufen. Das 24:15 war dann auch der Endstand in dieser spannenden Partie. Nach der Siegerehrung auf der Terrasse des HRK, wurde noch lange bei guter Musik mit den Mannschaften gefeiert. Die Trainerin des HRK, Bärbel Glass, die nach dieser Saison das Trainer Amt abgibt, freute sich riesig über das Abschneiden der jungen 2. Mannschaft des HRK und über den Titel, den die 1. Mannschaft zum Abschied geholt hat. Endstand: 1. HRK, 2. SCN , 3. FC St. Pauli , 4. HRK II, 5. SC Germania List , 6. SG TSG Heilbronn/ SCN , 7. RC Aachen , 8. SG RC Rottweil/ FC St. Pauli. Topscorer des Turniers war Svetlana Hess (HRK) und Beste Spielerin war Julia Wich-Schwarz (TSG Heilbronn) Schiedsrichter: Uwe Treiber, Hans Brauner, Andreas Ruhländer, Ralf Brunner und Katharina Pickert
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Stuttgarter Damen Deutsche Meister im 7er-Rugby

Am vergangenen Samstag krönten die Damen des Stuttgarter Rugby Clubs ihre erfolgreiche Saison 2007/08 mit dem Meistertitel im 7er-Rugby beim Endturnier der deutschen Regionalligen der Frauen. Das Stuttgarter Team reiste als Tabellenerster der Regionalliga Süd mit zahlreichen Supportern (VIELEN DANK!) nach München, um dort gegen die besten 7er-Teams aus Nord, Süd, Ost und West um den Cup zu spielen. Zehn Teams nahmen insgesamt an diesem perfekt organisierten Turnier in strahlendster Maisonne bei hochsommerlichen Temperaturen teil: RL Nord: FC Schwalbe Hannover, Wiedenbrücker TV, RL Süd: Stuttgarter Rugby Club, München RFC, TSG Heilbronn/SCN, RL West: ASV Köln, RU Marburg, RK Heusenstamm und in der RL Ost: RK03 Berlin/Potsdam, USV Jena. Großer Dank an München für die Ausrichtung des Turniers. Die Stuttgarterinnen bestritten das erste Spiel des Turniers um 10.00 Uhr gegen den RK Heusenstamm, Tabellendritter der RL West, der sich, wie vorausgeahnt, als ein harter erster Gegner erwies. Nach kurzfristiger Unsortiertheit, fanden die Stuttgarter Damen in der zweiten Halbzeit zu mehr Ordnung und konnten das Spiel 31:12 für sich entscheiden. Nächster Gegner der Vorrunde war FC Schwalbe aus der RL Nord. In der kräftezehrenden Mittagshitze konnten sich die Stuttgarterinnen gegen die aus dem letztjährigen Meisterschaftsturnier bekannten Hannoveranerinnen mit 41:10 gut behaupten. Bedauerlicherweise verletzte sich in diesem Spiel Dreiviertelspielerin Susanne Habiger an der Hand und fiel für den Rest des Turniers aus. Gute Besserung, Sue! Die Marburger Damen (Zweite der RL West) stellten die SRClerinnen nach den erfreulichen ersten Spielen wie erwartet vor die größte Herausforderung der Vorrunde. Mit Disziplin und Herz waren aber nach 14 anstrengenden Minuten auch diese Gegnerinnen mit 17:12 geschlagen. Nun galt es, im letzten Vorrundenspiel einen Sieg gegen die Damen aus Potsdam/Berlin zu holen, um als Gruppenerste ins Halbfinale einziehen zu können. Der erstplatzierten Mannschaft der RL Ost hatten die Stuttgarterinnen noch nie gegenübergestanden, doch trotz der Stärke des gegnerischen Sturms gelang es ihnen, einige Gedränge für sich zu entscheiden und die Gegnerinnen konsequent zu tackeln, so dass sie das Spiel 26:7 für den SRC entscheiden konnten. Im Halbfinale trat der SRC dem Wiedenbrücker Team entgegen, das ebenso fest entschlossen war, ins Finale einzuziehen wie Stuttgart. Dementsprechend hart gestaltete sich die Partie – den Supportern wurde ein extrem spannendes Spiel geboten. In der Pause lag Stuttgart 5:7 zurück, konnte aber durch gute Kommunikation und grandiose Läufe diverser Spielerinnen die unermüdlich tackelnden, sehr starken Wiedenbrückerinnen am Ende mit 22:7 bezwingen. So weit gekommen und von Spiel zu Spiel eine souveränere Leistung zeigend, waren die SRClerinnen fest entschlossen, dieses Jahr die Meisterschaft im 7er-Rugby nach Stuttgart zu holen! Nach fünf strapazierenden Partien wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert, so dass die Stuttgarter Mädels hoch motiviert in ein sehr faires Endspiel gegen Köln starteten. Nervenkitzel in der ersten Halbzeit war garantiert, mit einem Stand von 12:5 zur Pause. Die Stuttgarterinnen spielten weiter konzentriert, tackelten die angreifenden Kölnerinnen gnadenlos und boten wunderschöne Unterstützung in jeder Spielsituation der zweiten Halbzeit. So gelang es, noch 3 Versuche zu legen und überglücklich nach einem Endstand von 31:10 die deutsche Meisterschaft im 7er-Rugby zu feiern! Wir danken besonders unseren Trainern Mike und Carlos für diese schöne und lehrreiche Saison und ALLEN Teammitgliedern und Supportern für den Optimismus, die Unterstützung und den vielen Spaß, den wir sowohl im Training als auch an den Spieltagen hatten! Weiter so, wir freuen uns schon auf die neue Saison! Die Mädels des Stuttgarter Rugby Clubs

ASV Köln und RFC München bestreiten Zweitligafinale

Der ASV Köln und der RFC München bestreiten am 3. Mai um 14.30 Uhr in Köln (Sportplatz an der Militärringstraße/Luxemburger Straße) das Endspiel um die Meisterschaft in der 2. Rugby-Bundesliga der Frauen. Nachdem sich die Rheinländerinnen bereits vor zwei Wochen den ersten Platz in der Abschlusstabelle gesichert hatten, machte das Team aus der bayrischen Landeshauptstadt Rang zwei und damit die Finalteilnahme erst beim letzten Turnier der Saison mit Siegen gegen die SG Erfurt/Jena (32:31) und den Wiedenbrücker TV (50:0) perfekt. Für das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das am 3. Mai um 15 Uhr in Hamburg (Sportplatz an der Saarlandstraße) stattfindet, hatten sich zuvor bereits Titelverteidiger FC St. Pauli und Rekordmeister SC Neuenheim qualifiziert.

FC St. Pauli zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister

Die Frauen des FC St. Pauli haben zum vierten Mal in Folge und zum achten Mal insgesamt die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Der Titelverteidiger nutzte im Duell des Bundesliga-Ersten mit dem Zweiten sein Heimrecht und besiegte Rekordmeister SC Neuenheim (elf Titel) vor 500 Zuschauern mit 29:7 (24:0). “Das war ein sehr sehenswertes, schnelles und gutes Endspiel”, kommentierte Claus-Peter Bach, der Präsident des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV), das Duell der beiden Dauerrivalen. “Der FC St. Pauli”, ergänzte Bach, “war sowohl läuferisch als auch technisch stärker und hat in der ersten Hälfte drei Verteidigungsfehler des SC Neuenheim genutzt.” Dabei hatten die Gäste anfangs sogar die besseren Möglichkeiten, ließen aber zwei gute Einlaufchancen aus. Der FC St. Pauli machte es auf der Gegenseite besser, zog innerhalb von sieben Minuten auf 10:0 davon und hatte die Partie zur Pause beim Stand von 24:0 bereits so gut wie entschieden. Trotz des deutlichen Rückstandes gab sich der SCN allerdings nicht auf und kämpfte wacker weiter - auch als die Gastgeberinnen das Ergebnis auf 29:0 erhöhten. Fünf Minuten vor dem Ende wurden die Neuenheimerinnen dann endlich für ihre Bemühungen belohnt und kamen noch zum Ehrenversuch durch Sabine Kling, die diesen auch erhöhte und damit den Endstand herstellte. Die Punkte für den FC St. Pauli erzielten Johanna Jahnke (10), Anna Breitenfeld (10), Marlene Sang (5) und Svetlana Matschkowski (4). FC St. Pauli: Müller (26. Schumacher) - Duri, Jahnke, Drachenberg (61. Coen), Breitenberg - Michau, Matschkowski - Sander, Schmette, Jörn - Sang (65. M. Wiedemann), Bartsch - Wehrle, Lorenz, Kleinert. SC Neuenheim: Durst - Croissier (36. Deeva), Bohrmann, Kling, Rettig (59. Hebel) - Seelinger, Müllenbroich - Wich-Schwarz (50. Schwinn), Stamos, F. Straub (65. Sarna) - Wallenwein (65. Rögler), S. Straub - Scheinemann, Cole, Satzke. Schiedsrichterin: Ljungdahl (Berlin) - Zuschauer: 500 - Punkte: 5:0 (6.) Versuch Jahnke; 10:0 (13.) Versuch Breitenfeld; 17:0 (35.) Versuch Sang und Erhöhung Matschkowski; 24:0 (38.) Versuch Jahnke und Erhöhung Matschkowski; 29:0 (57.) Versuch Breitenfeld; 29:7 (75.) Versuch und Erhöhung Kling. Christian Düncher - 03.05.08

Bekanntgabe der Regionalauswahl- Trainer

Das DRF- Präsidium ernennt, in Abstimmung mit den Regionalauswahl- TeamManagerinnen Kirsten Wagner (RAN), Corinna Völker (RAW), Tabea Neubert (RAO), Sandra Seelinger (RAS) sowie Friedrich Radetzky (15er- Nationaltrainer) und Frank Bronneberg (TeamManager 15er Damen- Nationalmannschaft), folgende Trainer der Regionalauswahlen:

Regionalauswahl Nord (RAN): Frank Albrecht (FC Schwalbe Hannover)

Regionalauswahl West (RAW): Karen Weikard (RK Heusenstamm) & Marco Sermersheim (ASV Köln)

Regionalauswahl Ost (RAO): Marko Piehler (USV Jena) & Patrick Freyburg (SC Berlin)

Regionalauswahl Süd (RAS): Michael Beckert (Stuttgarter RC)

Alle genannten Trainer werden die jeweils 30- Frauen starken Kader erstmals bei der Regionalauswahl- Meisterschaft am Samstag, den 21.Juni in Leipzig betreuen.

Wir wünschen Ihnen viel Spass und vor allem Erfolg bei der Arbeit.